Nicht von Pappe - Papier stabil
ab 18 Jahren
Man kann Papier zerreißen und sich daran schneiden. Papier verbindet Fragilität mit Stabilität. Das macht es als künstlerisches und als technisches Material besonders Interessant. Was es tragfähig werden lässt, ist nicht nur die Dichte des Materials sondern auch die räumlich-geometrische Form, die man ihm gibt. Beschichtungen und Rahmenkonstruktionen tun ein weiteres dazu.
Wir machen Papierobjekte aus verschiedenen “stabilisierten” Papierelementen und aus Plastischen Massen – wie beispielsweise Modelle oder Miniaturen von Dingen aus Architektur, Kunst und Alltag, polygonale Lichtobjekte mit Transparentpapier, Reliefs aus Papiermaché, bemalte Steckfiguren und einige weitere.
Dabei geht es ausschließlich um die Frage: “Was macht Papier stabil und was kann man damit anfangen?” Für Erwachsene steht diese Frage in einem künstlerisch-philosophischen Zusammenhang. Statik und Dynamik, Fragilität und Stabilität, Konstruktion und Intervention oder einfacher fest und wackelig, das sind Paarungen, die in der spätmodernen plastischen Prozesskunst – wie im Werk von Richard Serra zum Beispiel – Form und Inhalt bestimmen. Die physikale und formale Gestaltbarkeit von Papier lässt es besonders geeignet erscheinen, solche Sachverhalte sichtbar zu machen.
Wir nehmen Papier und Pappe als einziges Material für kleine und große Papierplastiken. Vielleicht überziehen wir sie zur Vereinheitlichung mit Gips, Farbe, Transparentpapier oder Wachs, mehr nicht.
Dozent: Markus Hettinger
Kurs: 2 Termine
Samstag und Sonntag, 27. und 28.02.2027
jeweils von 10 bis 14 Uhr
3,00 €
im Forum Alte Werft
Das Werkatelier gehört zum Projekt “Papierisch gut” und wird gefördert durch:
Kontakt
Wir sind zu erreichen:
Montag bis Donnerstag
von 9 bis 12 Uhr sowie
von 14 bis 17 Uhr
Freitag von 9 bis 13 Uhr
Telefon: 04961 / 82 5324
E-Mail: kunstschule-zinnober@papenburg.de
Ölmühlenweg 11
26871 Papenburg