Klimaschutz in Papenburg

Auf dieser Seite der Klimaschutzregion Papenburg-Rhede finden Sie Beratungsangebote zum Klimaschutz sowie aktuelle Termine und Veranstaltungen rund um das Thema Klima und Umwelt.


Zudem halten wir Sie auf dem Laufenden zu Fördermöglichkeiten für Unternehmen, Vereine und Hausbesitzer. 


Und wir bieten Ihnen Wissenswertes zum Klimaschutzmanagement der Region sowie aktuelle und abgeschlossene Projekte.

Aktuelles

Vortragsabend in Kooperation mit der Energieeffizienzagentur Landkreis Emsland

Vortrag "Wärmewende - erste Schritte und klare Ziele" am 29.09.2026 um 18.00 Uhr

Der Vortrag „Wärmewende - erste Schritte und klare Ziele informiert Interessierte rund um das Thema Heizungsanlage und was beim Umstieg auf klimafreundlichere Technologien beachtet werden sollte.

Dem Publikum wird eine Orientierung bei der Einschätzung ihrer Heizungsanlage, der Identifizierung ihrer Einsparpotenziale und den Möglichkeiten des Umstiegs auf erneuerbare Energien geboten. Wer über eine Wärmepumpe nachdenkt, stellt sich zudem oft die Frage, ob vorbereitende Maßnahmen für einen effizienten Einsatz nötig sind und welche Fördermöglichkeiten beansprucht werden können. Auch nach dem Vortrag können Teilnehmende individuelle Fragen zum Thema stellen."

Datum: Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 29. September von 18 bis 20 Uhr statt.

Veranstalter: Referent ist Johannes Lorenz, Veranstalter ist die Stadt Papenburg und die Energieeffizienzagentur Landkreis Emsland.

Ort: Veranstaltungsort ist der Ratssaal im neuen Rathaus, Rathausstraße 2, 26871 Papenburg

Um Anmeldung unter klimaschutz@papenburg.de wird gebeten.

Energieberatung der Verbraucherzentrale: nächster Termin

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale findet am 01.10. in der Zeit von 13.00- 15.00 Uhr im neuen Rathaus statt. Die Beratungen finden nur nach vorherige telefonischer Terminvergabe statt. Telefonnummer 0800 – 809 802 400 (Mo−Do 8−18 Uhr, Fr 8−16 Uhr) oder unter 04961-825296.

CO2 Bilanz der Stadt Papenburg 2022-2023

Im Rahmen des kommunalen Klimaschutzes sowie der laufenden Fortschreibung der energie- und klimapolitischen Ziele stellt die Ausarbeitung einer kommunalen CO₂-Bilanz ein zentrales Monitoring-Tool dar. Sie bildet eine Grundlage für die Bewertung bestehender Maßnahmen sowie die zukünftige Ausrichtung kommunaler Klimaschutzaktivitäten.

Für die Jahre 2022 und 2023 wurde die Bilanz für die Stadt Papenburg jetzt aktualisiert. Die Ergebnisse sind hier zu finden.

 

Stadtradeln 2026

Stadtradeln 2026

Danke fürs Mitmachen beim STADTRADELN 2026! 

Das STADTRADELN 2026 ist beendet – ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! 

Wir freuen uns schon auf das nächste STADTRADELN!

 

Integriertes energetisches Quartierskonzept "Zum Verlaat"

Integriertes energetisches Quartierskonzept "Zum Verlaat"

Gemeinsam die Zukunft des Quartiers gestalten

Die Stadt Papenburg entwickelt für das Quartier “zum Verlaat” ein Integriertes Energetisches Quartierskonzept (IEQK). Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie weiteren Akteuren einen konkreten Fahrplan für eine klimafreundliche, zukunftssichere und lebenswerte Entwicklung des Quartiers zu erarbeiten.

Das Quartierskonzept wird im Rahmen des KfW-Programms 432 „Energetische Stadtsanierung“ gefördert und baut auf den Ergebnissen der kürzlich abgeschlossenen Kommunalen Wärmeplanung der Stadt Papenburg auf. Während die Wärmeplanung das gesamte Stadtgebiet betrachtet, geht das Quartierskonzept einen Schritt weiter und untersucht die Potenziale im Quartier Verlaat deutlich detaillierter.

Was ist ein Quartierskonzept?

Ein Integriertes Energetisches Quartierskonzept analysiert die energetische Situation eines bestehenden Wohnquartiers und entwickelt konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunft. Dabei werden unter anderem folgende Themen betrachtet:

  • Energieversorgung und Wärme
  • Gebäudesanierung und Energieeffizienz
  • Erneuerbare Energien
  • Klimaanpassung
  • Nachhaltige Mobilität
  • Freiräume und Aufenthaltsqualität

Konkret geht es um folgende Fragen: wie lässt sich im Wohnquartier in Zukunft am besten heizen? Welche Maßnahmen sind nötig, um auch in einem älteren Gebäudebestand in Zukunft gut zu wohnen? Welche Maßnahmen tragen dazu bei, das Wohnumfeld attraktiver zu gestalten und städtebauliche Missstände zu beheben? 

Am Ende des Projekts steht ein Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsempfehlungen für die kommenden Jahre.

Warum wurde das Quartier  “zum Verlaat” ausgewählt?

Das Quartier Verlaat weist aufgrund seiner Gebäudestruktur, des Alters vieler Wohngebäude sowie seiner bestehenden Wärmeversorgung gute Voraussetzungen auf, um Potenziale für eine klimafreundliche Quartiersentwicklung zu untersuchen. Ziel ist es, wirtschaftlich sinnvolle und technisch umsetzbare Lösungen zu entwickeln, die den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern Orientierung für zukünftige Investitionen geben.

Welche Straßen umfasst das Quartier genau?

Das Quartier umfasst das Gebiet zwischen den Straßen Mittelkanal & Splitting rechts, Bolwinsweg, Barenbergstraße und Am Vosseberg

 

 

 

Wie werden die Bürgerinnen und Bürger beteiligt?

Die Mitwirkung der Menschen im Quartier ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Nur gemeinsam können Maßnahmen entwickelt werden, die den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort entsprechen.

Zum Projekt gehören deshalb:

  • öffentliche Auftaktveranstaltung am 02.09.2026,
  • Online Informationsveranstaltung am 06.10.2026 um 18.00 Uhr (Anmeldung)
  • eine Befragung der Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer (die Abgabefrist wurde auf den 18.10. verlängert)
  • Workshops mit Informations- und Beteiligungsangebote während der gesamten Projektlaufzeit sowie
  • die Vorstellung der Ergebnisse am Ende des Projekts.

Als Dankeschön für die Teilnahme an der Gebäudebefragung erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer einen individuellen Gebäudesteckbrief mit einer ersten energetischen Einschätzung ihres Gebäudes.

Wie lange läuft das Projekt?

Das Quartierskonzept wird innerhalb von rund zwölf Monaten erarbeitet. Nach Abschluss stehen der Stadt Papenburg und den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Maßnahmen und Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung des Quartiers zur Verfügung.

 

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Integrierten Energetischen Quartierskonzept „Zum Verlaat“

Können Eigentümerinnen und Eigentümer nach Abschluss des Quartierskonzeptes zu einer Sanierung oder zum Austausch ihrer Heizung verpflichtet werden?

Nein. Das Quartierskonzept selbst begründet keine Verpflichtung für Eigentümerinnen und Eigentümer, ihre Gebäude zu sanieren, eine bestimmte Heizungsanlage einzubauen oder sich an ein Wärmenetz anzuschließen.

Das Konzept untersucht vielmehr, welche Möglichkeiten für eine energetische und zukunftsfähige Entwicklung des Quartiers bestehen. Die daraus entwickelten Maßnahmen und Empfehlungen sind zunächst Vorschläge und bilden keine rechtlich verpflichtenden Vorgaben für die Eigentümerinnen und Eigentümer.

Plant die Stadt Papenburg im Quartier ein Wärmenetz?

Nein. Die Stadt Papenburg plant derzeit kein Wärmenetz für das Quartier „Zum Verlaat“. Das Quartierskonzept verfolgt auch nicht das Ziel, ein Wärmenetz zu planen oder vorzubereiten.

Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Papenburg zeigen für das Gebiet „Zum Verlaat“ vielmehr eine dezentrale Wärmeversorgung als geeignete Perspektive. Das bedeutet: Die Wärmeversorgung soll grundsätzlich über Lösungen erfolgen, die am jeweiligen Gebäude umgesetzt werden – beispielsweise durch eine Wärmepumpe oder andere geeignete Heizsysteme.

Das Quartierskonzept soll daher vor allem aufzeigen, welche Möglichkeiten für die einzelnen Gebäude bestehen, Energie und Heizkosten zu sparen und die Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten. Dabei werden die unterschiedlichen Voraussetzungen der Gebäude berücksichtigt.

Wichtig: Das Quartierskonzept schreibt Eigentümerinnen und Eigentümern nicht vor, welches Heizsystem sie künftig nutzen müssen. Es geht darum, Informationen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Ein Anschluss- oder Benutzungszwang an ein mögliches Wärmenetz ist mit der Erstellung des Quartierskonzeptes daher nicht verbunden.

Entstehen den Bürgerinnen und Bürgern durch das Quartierskonzept Kosten?

Für die Teilnahme am Quartierskonzept entstehen den Anwohnerinnen und Anwohnern keine Kosten. Auch das Ausfüllen des Fragebogens und die Teilnahme an Veranstaltungen sind kostenlos.

Die Erstellung des Quartierskonzepts durch ein externes Büro wird mit öffentlichen Fördermitteln unterstützt. Sollten Sie sich für eine energetische Sanierung oder einen Heizungstausch entscheiden, fallen entsprechende Kosten an.  Welche Fördermöglichkeiten dafür bestehen, soll unter anderem im Rahmen des Quartierskonzeptes aufgezeigt werden. 

Welches Unternehmen wurde mit der Erstellung des Quartierskonzeptes beauftragt?

Mit der Erstellung des Quartierskonzeptes wurde die EnergyEffizienz GmbH beauftragt. Das Unternehmen ist auf kommunale Energie- und Klimaschutzberatung sowie die energetische Quartiersentwicklung spezialisiert.

Der Auftrag wurde im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens vergeben. Maßgeblich für die Auswahl waren neben dem Preis insbesondere die fachliche Qualität des Angebotes, die einschlägigen Referenzen und das vorgesehene methodische Vorgehen. 

Die Kosten des Quartierskonzeptes werden im Rahmen des Förderprogramms KfW 432 „Energetische Stadtsanierung“ anteilig durch Fördermittel unterstützt. Den verbleibenden Eigenanteil trägt die Stadt Papenburg.

Welche Daten werden im Rahmen des Quartierskonzeptes erhoben und was passiert damit?

Für die Erstellung des Quartierskonzeptes werden verschiedene Informationen benötigt, beispielsweise zum Gebäude, zum Baujahr, zum energetischen Zustand, zur Heizungsanlage und zum Energieverbrauch. Die Angaben aus dem Fragebogen sind freiwillig und müssen nur gemacht werden, soweit die Informationen vorliegen.

Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die Erstellung und fachliche Bearbeitung des Quartierskonzeptes verwendet. Dabei werden die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten. Die Stadt hat mit dem beauftragten Büro hierfür einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 Abs. 3 EU-DSGVO abgeschlossen.

Für die Auswertung werden die Informationen – soweit möglich – zusammengefasst und anonymisiert bzw. aggregiert betrachtet. Ziel ist es nicht, einzelne Gebäude oder deren Eigentümer öffentlich darzustellen, sondern ein Gesamtbild des Quartiers zu erhalten und daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten.

Was passiert nach der Fertigstellung des Quartierskonzeptes?

Das Quartierskonzept ist kein Selbstzweck, sondern soll konkrete Handlungsmöglichkeiten für die weitere Entwicklung des Quartiers aufzeigen.

Nach der Fertigstellung werden die Ergebnisse vorgestellt und gemeinsam mit den beteiligten Akteuren bewertet. Das Konzept enthält konkrete Maßnahmen und Empfehlungen beispielsweise zu den Themen Energieeinsparung, Gebäudesanierung, erneuerbare Energien, Mobilität und Klimaanpassung.

Welche Maßnahmen anschließend tatsächlich umgesetzt werden, entscheidet sich im weiteren politischen und fachlichen Prozess. Das Quartierskonzept selbst ist daher keine automatische Beauftragung oder Verpflichtung zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Wird derzeit geprüft, das Gebiet „Zum Verlaat“ zu einem späteren Zeitpunkt als förmliches Sanierungsgebiet auszuweisen?

Ja. Die Stadt Papenburg beabsichtigt, zu prüfen, ob das Gebiet „Zum Verlaat“ zu einem späteren Zeitpunkt als Sanierungsgebiet ausgewiesen werden kann. 

Eine Ausweisung als Sanierungsgebiet würde insbesondere für die Eigentümerinnen und Eigentümer Vorteile bieten. Bei einer Sanierung im vereinfachten Verfahren können unter anderem steuerliche Vergünstigungen für bestimmte Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in Betracht kommen. So können unter den gesetzlichen Voraussetzungen erhöhte steuerliche Abschreibungen nach § 7h EStG möglich sein.

Das vereinfachte Verfahren ist zudem mit einem geringeren Umfang an besonderen sanierungsrechtlichen Regelungen verbunden. Welche konkreten Regelungen zur Anwendung kommen und welche Maßnahmen steuerlich begünstigt werden können, hängt von der späteren Ausgestaltung und den gesetzlichen Voraussetzungen ab.

Wichtig: Mit dem Quartierskonzept wird noch kein Sanierungsgebiet ausgewiesen. Über eine förmliche Ausweisung müsste zu einem späteren Zeitpunkt in einem eigenen Verfahren entschieden werden. Eine steuerliche Begünstigung setzt insbesondere voraus, dass das Sanierungsgebiet förmlich festgelegt ist und die entsprechenden Voraussetzungen vor Beginn der Maßnahme erfüllt sind.

 

Kommunale Wärmeplanung

Kommunaler Wärmeplan der Stadt Papenburg

Die Stadt Papenburg hat ihren Kommunalen Wärmeplan erfolgreich erstellt. Der Rat der Stadt Papenburg hat den Wärmeplan am 24. Juni 2026 beschlossen. Damit ist die kommunale Wärmeplanung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben des Niedersächsischen Klimagesetzes (NKlimaG) abgeschlossen.

Der Kommunale Wärmeplan ist ein strategisches Planungsinstrument. Er zeigt auf, wie die Wärmeversorgung in Papenburg langfristig klimafreundlich, wirtschaftlich und versorgungssicher weiterentwickelt werden kann. Grundlage sind umfassende Analysen des Wärmebedarfs, der vorhandenen Infrastruktur sowie der Potenziale für erneuerbare Energien und effiziente Wärmelösungen.

Ziele des Wärmeplans

  • Klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung
  • Reduzierung der Treibhausgasemissionen
  • Stärkung der Versorgungssicherheit
  • Orientierung für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Investoren
  • Grundlage für zukünftige Planungen und Investitionen in die Wärmeinfrastruktur

Was bedeutet der Wärmeplan?

Der Kommunale Wärmeplan stellt keine Verpflichtung zum Austausch bestehender Heizungen dar und begründet keine unmittelbaren Rechte oder Pflichten für Grundstücks- oder Gebäudeeigentümer. Vielmehr weist er Eignungsgebiete für unterschiedliche Wärmeversorgungsoptionen aus und dient als strategische Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung der Wärmeversorgung in Papenburg.

Abschlussbericht

Der vollständige Abschlussbericht, die Zusammenfassung und die Präsentation der Kommunalen Wärmeplanung stehen hier zum Download bereit:

Abschlussbericht Kommunale Wärmeplanung (PDF)

 Zusammenfassung (PDF)

Präsentation der EWE aus der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 17.06.2026 (PDF)

Hier finden Sie allgemeine FAQ zur kommunalen Wärmeplanung.

 

 

 

Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen

Ihr Ansprechpartner

Klimaschutz und Klimaanpassung

Besuchsadresse: Rathausstr. 2 (neues Rathaus), OG 2, 26871 Papenburg
Zentrale Postanschrift: Hauptkanal rechts 68/69, 26871 Papenburg
Rufnummer:  04961 / 82-5145
E-Mail:  Klimaschutz@papenburg.de
Servicezeiten: Mo, Di  8:30 -12 Uhr und 14 - 16 Uhr
  Mi  8:30 - 12 Uhr
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