Um 17 Uhr geht es im Ratssaal des neuen Verwaltungsgebäudes los. Wer sich vorab über die Tagesordnung informieren möchte, kann das hier.
Ratsvorsitzender Heiner Plock eröffnet die öffentliche Ratssitzung. In den weiteren Tagesordnungspunkten wurde die Tagesordnung festgestellt sowie die Niederschrift genehmigt.
Im Tagesordnungpunkt 4 kommt es nun zur Ehrung im Rahmen des Umweltpreises. Die Stadtverwaltung wird über dieses Thema in einer Pressemitteilung berichten.
17:26 Uhr: Die Ehrung im Rahmen des Umweltpreises ist abgeschlossen. Nun folgt der Tagesordnungspunkt 5 „Änderung des Hafentarifs“. Bürgermeisterin Gattung beginnt mit einer Stellungnahme zur Anpassung des Hafentarifs. Was sich genau hinter dem Thema verbirgt, kann von Interessierten im Ratsinfosystem nachgelesen werden.
17:28 Uhr: Ratsmitglied Ralf Uchtmann teilt dem Stadtrat die Zustimmung der Fraktion mit. Das Thema wird von der UWG/Die Linke unterstützt.
17:30 Uhr: Ratsherr Ludger Husmann spricht sich auch für die Fraktion SPD für die Änderung aus.
17:30 Uhr: Ratsfrau Terhalle (FDP) erklärt, dass eine Auseinandersetzung der Fraktion mit der Thematik stattgefunden hat. Sie erklärt, dass sie dem Thema zustimmt, aber dies noch keine endgültige Entscheidung darstellt, da einige Punkte innerhalb der Ausarbeitung wenig transparent sind.
17:32 Uhr: Bürgermeisterin Gattung erklärt auf die Wortmeldung, dass ein langer Zeitraum zwischen der letzten Änderung lag und versichert, dass auch über weitere Anpassungen berichtet wird.
17:33 Uhr: Ratsfrau Birgitt Ridder-Stockamp (Bündnis 90/Grüne) stimmt dem Tagesordnungspunkt positiv zu.
17:34 Uhr: Fraktionsvorsitzender Andreas Thomes (CDU) spricht sich für das Thema aus und betont gleichzeitig die Bedeutung einer transparenten Kommunikation mit den Anrainern im Hafengebiet.
17:34 Uhr: Ratsmitglied Jens Schmitz fasst zusammen, dass es sich bei dem Beschluss um eine erste Grundlage handelt. Er gibt weitere Ausarbeitungsanreize, damit regelmäßige Überprüfungen stattfinden. Es solle frühzeitig ein Finanzierungskonzept vorbereitet werden, um für Unternehmen Planungssicherheit zu schaffen.
17:36 Uhr: Der Tagesordungspunkt ist einstimmig beschlossen worden.
17:38 Uhr: Geschäftsbereichsleiter Jürgen Schendzielorz stellt eins der zentralen Themen in der Ratssitzung vor "Ergänzungsvorlage Etat 2026 - Weiterberatung". Hier gibt es mehr zum Thema
- Im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes kommt es nach der Vorstellung von Schendzielorz zu den Haushaltsreden der Fraktionen -
Ein Blick in die Unterlagen lohnt sich. Dort sind unter anderem auch die geplanten Investitionen aufgelistet.
17:55 Uhr: Erster Stadtrat Hermann Wessels beginnt mit ein paar Worten zum Thema. Er bedankt sich bei Herrn Schendzielorz. Er beschreibt den Haushalt als Paket, mit dem die Stadtverwaltung arbeiten kann. Die Förderungen des Landes werden als wichtiger Baustein hervorgehoben. Er erklärt, dass das Prinzip „Wer bestellt, muss auch zahlen“ gilt. Er drückt seine Dankbarkeit für das Leben in Papenburg aus, insbesondere für Familien, Kinder, Schulen und Feuerwehren. Er betont, dass Papenburg offen für weitere Förderungen sei. Er unterstreicht, dass das Defizit nicht zu hoch werden dürfe und dass in Maßen weitergearbeitet werden solle, um arbeitsfähig zu bleiben.
18:00 Uhr: Auch Bürgermeisterin Gattung nimmt Stellung zum Haushalt. Sie blickt auf ein Jahr zurück, das gefordert hat, Aufbruch versprach, die Stadt neu ausgerichtet hat und dessen Weg in der Verwaltung auch schon vorher eingeschlagen wurde. Vor allem die Stadtverwaltung muss sich immer mehr auf die Herausforderungen einstellen, um handlungsfähig zu bleiben. Das Konzept der Organisationsveränderung war ein Umbau mit Erfolg. Die Stadt wurde im Jahr 2025 als „Changemaker“ ausgezeichnet. Sie betont eine innovative Verwaltung, was auch durch das Rathaus spürbar wird. Sie ergänzt, dass der Kostenrahmen eingehalten wurde. Digitale Prozesse, Arbeitsweisen und die App werden von ihr hervorgehoben. Sie bedankt sich bei der Politik für die Unterstützung und das Vorantreiben der Themen. Auch auf Infrastrukturprojekte wie dem Marktplatz wird eingegangen, ebenso wie auf den Marktplatz in Aschendorf. Aber auch Kultur findet in ihrer Rede Platz, so wird etwas für die Jugend beschrieben. Weitere Initiativen für Jugendliche, wie PABU, Jugendbeteiligungsformate und weitere Förderungen des Jugendlebens, werden ebenfalls genannt. Sie hat eine Perspektive, die 2026 auf die Stadt Papenburg wartet. Investitionen in die Bäder, Kitas und Schulen stehen für Papenburg an. Aufgaben in einer Stadtverwaltung werden immer mehr, so Gattung. Die Kommunen tragen die Kosten der Aufgaben, die von Land und Bund weitergegeben werden. Das sei schwierig für das Budget, das ohnehin schon mit den steigenden Kosten für die Infrastruktur kämpft. Auch Altlasten wie Leitungen aus den 1950er Jahren müssen angesprochen werden, da diese bei Sanierungen mitgedacht werden müssen. Die Bürgermeisterin zeigt sich auch nicht zufrieden mit allem, was bisher gemacht wurde, und will weiterhin anpacken. Auch der Hafen wird in ihrer Rede berücksichtigt. Sie sieht den Hafen als ein wichtiges Herzstück der Wirtschaft. Man müsse auch in diesen investieren und anpacken. Aber es geht bei diesem Thema nicht alleine, sondern es muss die Verantwortung auf breitere Schultern verteilt werden, da die Kommunen es nicht alleine tragen können. Gattung spricht auch den Tag der offenen Tür an, als ein wichtiges Zeichen, um die Demokratie zu stärken, da man sehen konnte, wie die Stadtverwaltung arbeitet. Ein weiteres wichtiges Aspekt für sie ist das Ehrenamt, das mit den „Stadtheroes“ gewürdigt wurde. Das Rückgrat der Stadt, so Gattung. Eine Ansprache an die Fraktionen gibt sie ebenfalls und lädt zu Dialogen in bereits existierende Formate ein. Sie möchte lieber miteinander sprechen als zu polarisieren. Sie bedankt sich außerdem bei allen für das Jahr 2025 (Bürgern, Politik und Verwaltung).
18:13 Uhr: Marion Terhalle (Fraktion FDP) erklärt, dass heute nicht zugestimmt wird, da die Transparenz fehlt. Es gäbe die Kontrollen, die es im vergangenen Jahr gab, dieses Jahr nicht. So seien die Themen Hafen und Personalkosten nicht transparent aufgeschlüsselt, was dazu führen könnte, dass Gefahren für die Zukunft übersehen werden. Vor allem die Investitionen in die wichtigen Themen Hafen und Wirtschaftsförderung sind wichtig, aber der Haushalt verschleiert Zahlen und wäre für kommende Generationen nicht tragbar.
18:17 Uhr : Birgitt Ridder-Stockamp ist die nächste Rednerin. Dank Schlüsselzuweisungen des Landes sieht es ein wenig besser aus aber es gibt dennoch Punkte und Projekte, die langfristig betrachet werden sollten. Auch Themen der Natur finden Platz - wie beispielsweise Flächenversiegelungen, die nicht mehr so verstärkt stattfinden sollen. Bündnis 90 / die Grünen stimmen aber dennoch dem Haushaltsentwurf zu, da vor allem der Infsratsrukturausbau weitergehen muss und die Stadt klimaresilient werden muss, um handlungsfählig zu bleiben. Sie stellt auch die Erwartung vor, dass Prioritäten gesetzt werden müssen. Sie berwertet den Haushalt als nicht perfekt, dennoch werde Zustimmung erteilt.
18:21 Uhr: Holger Jansen (UBF) legt für die gesamte Fraktion ihre Mandat nieder und appelliert an die Politik, weiterzumachen. Die Fraktion UBF verlässt daraufhin den Saal.
18:23 Uhr: Ralf Uchtmann (UWG/ Die Linke) erkärt, dass sie dem Haushalt zustimmen.
18:25 Uhr: Thorsten Lukenga (SPD) geht auf den Punkt der Verantwortung ein. Vorweg stellt er klar, dass es keine Intransparenz in den Informationen der Verwaltung gebe, sondern immer Erläuterungen folgen. Er beschreibt den Haushalt als eine Momentaufnahme. Herzensprojekte wie die Teilhabe bei Weihnachtsmärkten oder Kulturveranstaltungen werden von ihm positiv genannt. Vereine und Ehrenamt seien wichtig und würden deshalb auch im Etat berücksichtigt. Auch die Kulturbegleitung sei eines dieser Themen, zusammen mit dem Thema „Stadtheroes“. Es werde ein verdienter Rahmen ermöglicht, und ihm sei auch die Rückmeldung gegeben worden, dass Ehrenamtliche sich mehr gesehen fühlen.
Die Abwasserbeteiligung sei ein Thema, das noch ausgearbeitet werden müsse. Investitionen in Bereiche wie die Pumpwerke und den allgemeinen Entwässerungsplan seien notwendig. Auch IT-Angriffe werden mehr, weshalb sich die Stadtverwaltung auch dagegen wappnen müsse. Leider teuer, aber notwendig, so Lukenga.
Der Hafen sei ebenfalls ein wichtiges Thema und müsse immer wieder begleitet werden, auch durch Anpassungen der Gebühren und Satzungen. Die Sanierung von Straßen zählt er ebenfalls auf, da sie ein wichtiges Zeichen setze. Auch die Schulen nennt er als Investitionen in die Stadt. Er bedankt sich bei der Feuerwehr und nennt den Remmers-Hof als Beispiel für den Fortschritt in Aschendorf.
Papenburg müsse stark bleiben, unter anderem durch die Ausweitung von Gewerbegebieten und das Ausreizen von Fördermöglichkeiten. Es gehe um die finanzielle Zukunft, aber er müsse auch auf das Projekt „Rathaus“ eingehen. Obwohl es immer wieder als Kritikpunkt genannt werde, sei es eine gute Bündelung der Verwaltung und sorge für Einsparungen bei Fixkosten.
Es gäbe viele Herausforderungen, da auch kirchliche Träger mittlerweile schauen, welche Einsparungen sie vornehmen könnten.
Er geht auch auf die Arbeit der SPD-Fraktion ein. So habe man sich immer für aktive Projekte eingesetzt und stets mitgewirkt. Auch ihm sei es ein Anliegen, Herrn Schendzielorz für die Zusammenarbeit zu danken. Er werde in bester Erinnerung bleiben und wünscht ihm einen schönen Ruhestand.
Er bedankt sich bei der Bürgermeisterin für die Kommunikation und die Arbeit im vergangenen Jahr. Er sei sich sicher, dass Papenburg auf einem guten Weg sei, um zukünftig mehr zu agieren als zu reagieren.
18:39 Uhr: Andreas Thomes (CDU) kritisiert, wie auch Lukenga, die Entscheidung der UBF. Thomes bedankt sich bei Schendzielorz für die geleistete Arbeit. Gemeinsam mit Andrea Plock (CDU) nehmen beide als Fraktionsvorsitzende Stellung zum Haushalt. Thomes betont die Zustimmung zum Haushalt, aber nicht zu jedem Punkt, sondern zu unserer Stadt. Sie werden den Haushalt kritisch begleiten und Verantwortung übernehmen. Infrastruktur, Bildung, Wirtschaftsförderung und Ehrenamt sind wichtig, um konsequent weitere Vorhaben voranzutreiben.
Vor allem die Fahrradstraße wird hervorgehoben. Eine fahrradfreundliche Infrastruktur sei von besonderer Bedeutung. Der direkte Draht der Bürgermeisterin nach Hannover sollte genutzt werden, um Förderungen weiter zu akquirieren. Auch Bauland ist ein Thema der CDU, da es der Schlüssel für Familien und Fachkräfte ist. Die Stadt sollte prüfen, wie ablaufende Projekte weiter vorangetrieben werden können. Entwicklungen wie am Hümmlinger Weg werden begrüßt, und es müsse jetzt gehandelt werden, bevor es zu spät sei.
Investoren sollten umworben werden, und ein Servicegedanke in der Wirtschaftsförderung wird gewünscht, der aktiv auf Unternehmen zukommt. Andrea Plock ergänzt weiter, dass Einsparungen im Ehrenamt von der CDU abgelehnt werden. Sie geht auf die Sportförderung ein und spricht sich für ein starkes Ehrenamt aus, ohne das viele Dinge nicht möglich wären und die Stadt abgewertet würde.
2026 wird eine Herausforderung für Papenburg, da die Ganztagsbetreuung noch nicht gewährleistet ist. Es sollten Schritte unternommen werden, um dieses Thema anzugehen. Alle Beziehungen zu Land und Bund sollten genutzt werden. Der Hafen ist für die CDU das Tor zur Welt und muss auch weiterhin unterstützt werden. Auch das Krankenhaus und seine Anbindung sind ein wichtiger Schritt, der gelingen muss. Es ist für die CDU ein Bekenntnis, aber auch eine Verpflichtung, die auch unangenehme Entscheidungen beinhalten kann.
18:49 Uhr: Peter Behrens (SPD) meldet sich zu Wort und gibt sich erleichtert, dass die UBF nicht mehr im Stadtrat ist. Er bedankt sich auch bei der Stadtverwaltung und Herrn Schendzielorz. Behrens spricht ebenfalls die Bürgermeisterin an. Die SPD möchte Vanessa Gattung als Bürgermeisterkandidatin vorschlagen.
18:51 Uhr: Terhalle (FDP) geht auf den Punkt der fehlenden Transparenz weiter ein und betont, dass die anderen Parteien dies voraussetzen. Sie gibt bekannt, dass Ferhat Asi der neue Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion wird.
18:54 Uhr: Hermann Wessels kann die Kritikpunkte der FDP nicht stehen lassen und verteidigt die Kollegen und Kolleginnen der Finanzabteilungen. Er betont, dass stets die Möglichkeit besteht, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen. Außerdem wendet er sich gegen den Vorwurf der Intransparenz.
18:55 Uhr: Heiner Butke (CDU) gibt sich enttäuscht von der Rede der FDP und bewertet die Vorwürfe als nicht gerechtfertigt gegenüber dem Stadtrat.
18:56 Uhr: Andreas Thomes (CDU) unterstützt den Punkt von Butke. Es müsse gesprochen werden, statt Vorwürfe zu erheben, so sei die Kritik gegenüber der FDP angebracht.
18:58 Uhr: Mit zwei Gegenstimmen ist der Etat für 2026 beschlossen.
19:00 Uhr: Es gab keine Fragen zur vorgezogenen Einwohnerfragestunde.
19:00 Uhr: Der Tagesordnungspunkt 7 wird nun zur Abstimmung gestellt. Er wurde einstimmig angenommen. (Hinweis: Eine genauere Beschreibung findet sich im Ratsinfosystem). Ebenso wird der Tagesordnungspunkt 8 einstimmig beschlossen.
19:02 Uhr: Der Punkt 9 in der Tagesordnung wird einstimmig beschlossen.
19:03 Uhr: Erster Stadtrat Wessels erläutert den Tagesordnungspunkt 10. Der Inhalt lässt sich darin zusammenfassen, dass der Rat beschließen muss, dass die Verwaltung den Antrag zur Sanierung stellen kann.
Eine Wortmeldung von Günter Buss (Bündnis 90 / Grüne): Er begrüßt den Punkt und hebt die Notwendigkeit der Sanierung der Halle hervor. Viele Punkte seien marode und in die Jahre gekommen. Er schlägt vor, dass der Bau einer Leichtathletikhalle stattfinden sollte. Diese könnte an die Halle angebaut werden. So könnte man auch nach Sponsoren suchen. Bereits 2017 habe die Fraktion diese Idee eingebracht.
19:08 Uhr: Bastian Schenk (SPD) hebt den Punkt der Verantwortung unter diesem Tagesordnungspunkt noch einmal für seine Fraktion hervor. Anschließend wird der Punkt einstimmig beschlossen.
19:12 Uhr: Im Tagesordnungspunkt 11 geht es um den Prüfbericht des RPA zum Jahresabschluss. Der Rat nimmt den Punkt einstimmig an.
19:14 Uhr: Der Punkt 12 auf der Tagesordnung wird zur Kenntnis genommen.
19:15 Uhr: Bürgermeisterin Gattung schlägt unter Punkt 13 vor, dass Hermann Wessels auch im Jahr 2026 weiterhin in der Position des Stadtrates tätig sein soll. Sie betont die professionelle und konstruktive Zusammenarbeit und hebt hervor, dass Unterschiede eine Stärke darstellen. In den vergangenen Jahren sei viel passiert, und gemeinsame Herausforderungen seien gut bewältigt worden.
19:18 Uhr: Hermann Wessels bedankt sich für die Arbeit von Verwaltung und Rat. Es sei fordernd gewesen, aber er habe seine Aufgaben mit Freude ausgeführt – auch wenn er eingestehe, Ecken und Kanten zu haben. Er zeigt sich dankbar für die bisherige Zusammenarbeit und erklärt, dass er nicht für eine achtjährige Amtszeit wiedergewählt werden möchte, sondern aufgrund seines Alters das Amt lediglich für weitere vier Jahre übernehmen könne.
Er begründet die jetzige Wahl zudem damit, dass im nächsten Jahr Kommunalwahlen stattfinden und Papenburg somit sowohl einen neuen Stadtrat als auch einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin bekommen könnte.
19:22 Uhr: Die CDU, vertreten durch Andreas Thomes, gibt den Rückhalt der Fraktion bekannt. Thomes betont, dass Wessels eine Person sei, die sich in Papenburg auskenne und die Themen der Stadt verstehe.
19:23 Uhr: Jens Schmitz fasst zusammen, dass ein Ausschreibungsverzicht für ihn nach Prüfung nicht in Frage komme. Auch wenn er rechtlich möglich sei, wäre er nicht die richtige Entscheidung. Die achtjährige Amtszeit könne von Wessels nicht erfüllt werden; weder organisatorisch noch haushaltstechnisch könne er dies vertreten. Er nennt mehrere Gründe, warum ein Ausschreibungsverzicht nicht erfolgen sollte. Unter anderem sei Vertrauen wichtig – und da es keine sachlichen Argumente für einen Verzicht gebe, wirke ein Automatismus fehl am Platz.
19:27 Uhr: Ludger Husmann (SPD) meldet sich ebenfalls zu Wort. Er stellt fest, dass Fachverstand bei Wessels vorhanden sei und dass die Zusammenarbeit zwischen Bürgermeisterin und Stadtrat funktioniere.
19:29 Uhr: Terhalle (FDP) erklärt, dass die FDP überrascht sei, da man von einer anderen Vorgehensweise ausgegangen sei. Die neue Juristenstelle sei zunächst als neue Funktion eines Ersten Stadtrates bzw. der Ersten Kämmerei interpretiert worden. Dennoch verdiene es Respekt, dass Wessels sich erneut zur Verfügung stellt. Trotz verschiedener Kritikpunkte stimmt die FDP der Wahl des Ersten Stadtrates zu.
19:33 Uhr: Bündnis 90/Die Grünen unterstützen die Wahl ebenfalls.
19:34 Uhr: Ferhat Asi (FDP) ergänzt, dass es wichtig sei, Wissen und eine entsprechende Persönlichkeit mitzubringen. Wessels sei jemand, der mehr auf Taten setze als auf Worte. Eine Einarbeitung des neuen Ersten Stadtrates solle transparent dargestellt werden.
19:34 Uhr: Ralf Uchtmann (UWG/Die Linke) stimmt der Wahl ebenfalls zu.
19:37 Uhr: Der Beschluss/ Die Wahl ist mit einer Gegenstimme für die Wahl von Hermann Wessles als erster Stadtrat ausgegangen - Hermann Wessels nimmt die Wahl an und bleibt somit für die kommenden Jahre der erste Stadtrat der Stadt Papenburg.
19:43 Uhr: Der Stadtrat beschließt einstimmg den Tagesordnungspunkt 14.
19:46 Uhr: Der Tagesordungspunkt 15 ist vom ersten Stadtrat Wessels erläutert worden. Die Tagesordungspunkte 15, 16, 17 und 18 sind einstimmig beschlossen worden.
19:49 Uhr: Auch Punkte 19, 20, 21 sind einstimmig beschlossen worden.
19:50 Uhr: Ratsmitglied Jan Averdung (SPD) beschreibt eine inhaltliche Ergänzung, die in der Satzung vorgenommen werden muss.
19:53 Uhr: Mit drei Gegenstimmen und einer Enthaltung beschließt der Rat den Tagesordnungspunkt.
19:54 Uhr: Ralf Uchtmann (UWG/Die Linke) bedauert, dass die von der Fraktion eingebrachten Impulse zum Thema „112. Änderung des Flächennutzungsplanes (Bolande, westlich Dammstraße) – erneuter Feststellungsbeschluss / Bebauungsplan Nr. 272 ‚Bolande, westlich Dammstraße‘ – erneuter Satzungsbeschluss“ nicht berücksichtigt wurden.
Buss (Bündnis 90/Die Grünen) betont, dass auch seine Fraktion dem Beschluss nicht zustimmen wird.
Der Tagesordnungspunkt wird bei sechs Gegenstimmen und einer Enthaltung mehrheitlich beschlossen.
19:57 Uhr: Bürgermeisterin Gattung beschreibt die Unterstützung des „Bauturbos“ durch den Beschluss und betont, dass dieser dort zur Anwendung komme, wo er langfristige Effekte für die Stadtverwaltung nach sich zieht.
20:00 Uhr: Husmann betont noch einmal die Bemühungen der Stadtverwaltung, das Thema der Politik transparent und informativ vorzustellen. Er hofft, dass ein sichtbarer Effekt für Papenburg entsteht.
20:02 Uhr: Ridder-Stockamp spricht sich kritisch gegenüber dem Bauturbo aus. Für jede Entscheidung im Rahmen des Bauturbos sollten Umwelt- und Klimaspekte berücksichtigt werden. Die Fraktion stimmt zu, bittet jedoch ausdrücklich um Berücksichtigung dieser Aspekte.
20:05 Uhr: Ralf Uchtmann (UWG/Die Linke) bedankt sich bei der Verwaltung für die Erläuterungen, ebenso Marion Terhalle (FDP). Gleichzeitig betont er, dass die Entwicklung beobachtet werden müsse und auch die Bürgerinnen und Bürger über das Thema informiert werden sollten.
20:07 Uhr: Der Tagesordnungspunkt 23 beschießt einstimmig.
20:07 Uhr: Der Rat nimmt den Tagesordnungspunkt 25.1 zur Kenntnis.
20:08 Uhr: Die SPD-Fraktion stellt ihren Antrag „Kochen mit Kindern“ vor. Es wird die Notwendigkeit dieses Projekts hervorgehoben sowie die Verknüpfung zur kinderfreundlichen Kommune betont.
20:10 Uhr: Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.
20:11 Uhr: Bürgermeisterin Gattung nutzt zum Ende noch die Möglichkeit, auf die App der Stadtverwaltung hinzuweisen. Außerdem erklärt sie, dass im nächsten Jahr ein neues Format für die Lokalpolitik durchgeführt wird. Am 11. Februar sollen die Bürgerinnen und Bürger die Chance haben, die Lokalpolitik im Rathaus zu treffen.
20:14 Uhr: Ratsherr Husmann kritisiert zum Ende noch einmal den Rücktritt über der Farktion der UBF. - Über die Auswirkungen von diesem Rücktritt berichtet die Stadtverwaltung zu gegebener Zeit.
20:17 Uhr: Ratsmitglied Asi möchte, dass die App regelmäßig zum Thema im Wirtschaftsausschuss wird.
20:19 Uhr: Bernd Pieper (CDU) bittet um Aufnahme von fehlenden Baustellen in der App.
20:20 Uhr: Ratsvorsitzder Plock beendet die Sitzung.